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REFA Blog.

– Prozessoptimierung mit REFA

Wirtschaftlich effizient und gleichwertig menschengerecht

Die isolierte Verbesserung einzelner Bereiche reicht nicht aus. Vielmehr muss das Gesamtsystem mit allen Zusammenhängen betrachtet und optimiert werden. Nicht zu vernachlässigen sind die agierenden Menschen mit deren Bedürfnissen – ein weiteres Argument für den Einsatz von REFA-Tools. Sowohl der ganzheitliche Blickwinkel als auch der gleichgewichtige Fokus auf humangerechte und wirtschaftlich effiziente Produktion sind Merkmale der REFA-Methoden. So finden ergonomische Prinzipien bei der Gestaltung der Arbeitsplätze von Anfang an Berücksichtigung. Beispielsweise können sich die Mitarbeiter in Delbrück die Arbeitsvorrichtungen durch höhenverstellbare Werktische körpergerecht einstellen. Um ihre Rücken zu schonen, wurden spezielle Vorrichtungen zum Heben schwerer Lasten angeschafft.

Überflüssige Wartezeiten, zu lange Wege für den Transport und Überproduktion sind verbreitete Missstände in der Produktion. REFA sensibilisiert hier mit der Methode „Sieben Arten der Verschwendung“ alle Verantwortlichen, die Voraussetzungen für schlanke Prozesse zu schaffen. Erst wenn diese Schwachstellen abgestellt sind, können Digitalisierungsmaßnahmen ihre volle Wirkung entfalten. Als weiteres Element aus der REFA-Lehre ist in diesem Zusammenhang die Arbeitssystemgestaltung mit den „5 S“ – Sortieren, Setzen und Anordnen, Sauberkeit, Standardisierung und Selbstdisziplin – anzuführen. Ordnung und Sauberkeit sind stets der erste Schritt für Ablaufverbesserungen. Wirkungsvolle Maßnahmen auf dem Weg zur Lean Production sind ferner die REFA-Methoden zur Rüstzeitminimierung und zur Fehlervermeidung.

Technikeinsatz und Digitalisierung

Ist die Produktion gegenwärtig noch durch eine händische Montage geprägt, so verlangen die steigenden Stückzahlen zunehmend nach einer Automation. Bereits jetzt werden schon digitale Werker-Assistenzsysteme eingesetzt, da manche Teile aufgrund ihrer filigranen Beschaffenheit außerordentlich schwer zu montieren sind. Zu Beginn des Arbeitsvorgangs blickt der Mitarbeiter an seinem Platz auf eine Projektionsfläche. Darauf wird mittels eines Beamers in einfachen Sätzen und Symbolen angegeben, was bei der Montage zu beachten ist. Auch können auf dem Werkstück einzelne Bereiche über Lichtspots markiert werden. Eine integrierte Multisensor-Kamera für die Bilderkennung sorgt dafür, dass Montagefehler dem System gemeldet werden. Läuft alles richtig, wird dies vom System durch ein Okay-Symbol bestätigt. Fehler werden durch diese Unterstützung komplett ausgeschlossen.

Die Mitarbeiter beim Wandel mitnehmen

Bei Change-Management-Projekten mit organisatorischen und technischen Veränderungen muss stets die Mitarbeiter-Perspektive berücksichtigt werden. Für die Akzeptanz neuer Technologien in der gesamten Belegschaft ist die richtige Kommunikation entscheidend. Es gilt, Mitarbeiter behutsam an Neuerungen heranzuführen, indem die Technologie allen zugänglich gemacht wird. Damit werden Befürchtungen reduziert, von einer neuen Technologie überfordert zu sein.

Die Paragon-Führungskräfte sind zuversichtlich, dass Abläufe und Prozesse durch die Anwendung von REFA-Prinzipien und die Umsetzung neuer Technologie vereinfacht werden. Durch diese Verbindung kann das Unternehmen weiter „Gas geben“ – so, wie es von einem Automobil-Zulieferer auch erwartet wird.

Ihre Ansprechpartnerin

Bettina DirksBettina Dirks
Koordination Consulting
Tel. +49(0)89 42 01 74 71
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